§1   Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen „Internationaler Bildungs- und Umweltverein e. V. (IBUV)“ und trägt mit seiner Eintragung in das Vereinsregister den Zusatz „eingetragener Verein“ (e.V.).

Sitz des Vereins ist Hamm.

Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Hamm unter der Registernummer VR 1270 eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2       Zweck und Ziele des Vereins

Zweck und Ziele des Vereins ist es, die schulische und allgemeine Bildung und Erziehung von Schülern und Studenten verschiedener Länder mittels entsprechender Stütz- und Aufbaukurse und andere Lernangebote voranzutreiben, den internationalen Austausch und interkulturelle Begegnungen von Schülern und Studenten verschiedener Nationen zu fördern und in Koordination mit entsprechender in der BRD und im Ausland tätigen Organisation abzuwickeln: um bei den jungen Menschen Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen, Religionen, Sitten, Gebräuche und Werte zu wecken, bestehende Vorurteile abzubauen und somit einen Beitrag zur internationalen Völkerverständigung zu leisten.

Zur Erfüllung dieses Zwecks stellt sich der Verein folgende Aufgaben:

Die Gestellung von Unterrichts-, Seminar-, Aufenthalts- und Büroräumen durch den Kauf oder das Anmieten geeigneter Immobilien.

  1. Organisation und Durchführung von Lern-, Stütz- und Aufbaukurse für Schüler und Studenten, sowie die Einrichtung von Sprachkursen und einer Bibliothek.
  2. Organisation und Abwicklung von Eltern- und Kulturabenden, Seminaren, Vorträge, Tagungen unter Einbeziehung von Referenten aus verschiedenen Ländern zu aktuellen und wissenschaftlichen Themen.
  3. Organisation und Durchführung von Schüler-, und Studentenaustauschprogrammen und Studienreisen sowie von sportlichen Aktivitäten.

Vergabe von Stipendien an förderungswürdige Schüler und Studenten aus dem In- und Ausland, die in der BRD oder auch im Ausland ihre schulische und akademische Ausbildung beginnen wollen.

  1. Unterbringung der Gesellschaft anvertrauten Schüler und Studenten in die von der

Gesellschaft anzumietenden Immobilien, sowie das Wahrnehmen vertreten der Rechte, der ihr anvertrauten Probanden privaten, öffentlich-rechtlichen Organisationen und Ämtern durch die Gesellschaft.

  1. Das Thema „Umwelt‘ durch Aktivitäten, Vorträgen, Publikationen ins Bewusstsein der Bürger zu bringen.

§2a     Zweck und Ziele des Vereins

Zusätzlich zu den Kursen für Schüler und Studenten werden verschiedene Kurse für Erwachsene im Bereich Bildung, Aufklärung, Weiterbildung und Erziehung angeboten. Die im S 2 a-g aufgeführten Aufgaben gelten somit auch für Erwachsene.

Der Verein kann bei Entschluss eine Kindertagestätte/Kindergarten als Trägerverein betreiben.

Anmietung oder Kauf einer notwendigen Immobilie wird bereitgestellt

Eine Zusammenarbeit/Kooperation mit Behörden, Vereinen, Institutionen und öffentlichen/städtischen Einrichtungen kann beschlossen werden.

§3       Gemeinnützigkeit

Die Tätigkeit des Vereins ist gemeinnützig im Sinne der Abgabeordnung.

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das nach Begleichen etwaiger Schulden verbleibende Vermögen an die Arbeiterwohlfahrt Hamm, die unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat oder an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die schulische und allgemeine Bildung und Erziehung von Schülern und Studenten.

§4       Politische Neutralität

Der Verein verfolgt keine politischen Absichten. Er ist politisch neutral

§5        Mitgliedschaft, Eintritt, Kündigung und Verlust

  • Die Mitgliedschaft können natürliche und juristische Personen erwerben, die gewillt sind, die gemeinnützigen Zwecken des Vereins zu fördern.
  • Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Uber die Annahme des Antrages entscheidet der Vorstand. Ablehnungen müssen nicht begründet werden.
  • Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, Kündigung oder Ausschluss.
  • Die Kündigung ist nur zum Schluss eines Beitragsjahres zulässig. Sie muss mindestens drei Monate vorher schriftlich durch eingeschriebenen Brief dem Vorstand gegenüber erklärt werden.

Der Ausschluss darf nur aus wichtigem Grund erfolgen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Interessen oder das Ansehen des Vereins verstößt oder mit dem Mitgliedsbeitrag trotz wiederholter Mahnung im Rückstand bleibt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand in einer ausdrücklichen hierzu einberufenen Sitzung einstimmig.

  • Ausgeschiedene Mitglieder haben keinerlei Anspruch auf das Vereinsvermögen. Sie müssen den Mitgliedsbeitrag für das laufende Geschäftsjahr entrichten.

§5a      Fördermitqliedschaft

Statt der Mitgliedschaft kann auch eine Fördermitgliedschaft erklärt werden. Die Fördermitgliedschaft unterscheidet sich von der Mitgliedschaft wie folgt:

  • Fördermitglieder bestimmen ihre Beitragshöhe selbst, eine Mindesthöhe von 5,- Euro wird jedoch festgelegt.
  • Fördermitglieder erhalten Aufnahme in den Verein als Fördermitglied durch einen schriftlichen Antrag, in dem sie die Höhe ihrer jährlichen Beiträge festlegen ( Mindestbeitrag 5,- Euro).
  • Fördermitglieder sind nicht stimmberechtigt und ihr Anteil wird bei erforderlichen Stimmen z.B. zur Satzungsänderung nicht berücksichtigt, Fördermitglieder können nicht in Vereinsämter gewählt werden.
  • Fördermitglieder können an Mitgliederversammlungen teilnehmen und dort Beiträge einbringen. Eine Verpflichtung des Vereins sie zu den Mitgliederversammlungen einzuladen besteht nicht.
  • Fördermitglieder können vom Verein den Mitgliedern angebotene Dienstleistungen und

Einrichtungen nur dann nutzen, wenn dies vom Vorstand im Einzelfall beschlossen wird.

  • Der Austritt eines Mitgliedes ist zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten.

§6         Organe des Vereins

Organe des Vereins sind Vorstand und Mitgliederversammlung. Auf Beschluss des Vorstandes können weitere organisatorische Einrichtungen, insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben geschaffen werden.

§7         Mitgliederversammlung

  • Die Mitgliederversammlung setzt sich aus den Mitgliedern, die den Jahresbeitrag geleistet haben.
  • Die Mitgliederversammlung wird nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Zweiten Halbjahr des Kalenderjahres, vom Vorstand einberufen.
  • Die Einberufung zu aller Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von 10 Tagen durch einfachen Brief unter Bekanntgabe der Tagesordnung.
  • Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder einzuberufen.
  • Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder vom Schriftführer geleitet.
  • Sofern das Gesetz oder die Satzung nicht entgegensteht, werden alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder wirksam.
  • Über die Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden und vom Schriftführer oder von dem von der Versammlung gewählten Protokollführer eine zu unterschriebene Niederschrift aufzunehmen.
  • Die Mitgliederversammlung hat folgende Rechte:
    1. Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder
    2. Festsetzung des Jahresbeitrages
    3. Beschlussfassung über Satzungsänderungen
    4. Entgegennahme und Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichts über das zurückliegende Geschäftsjahr Entlastung des Vorstandes

§8          Vorstand

  • Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, Schriftführer und dem Kassierer.
  • Die Vorstandsmitglieder müssen Vereinsmitglieder sein.
  • Der Verein wird gerichtliche und außergerichtlich im Sinne S 26 BGB durch den 1. oder 2. Vorsitzenden vertreten.
  • Die Vorstandsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
  • Der Vorstand kann bei Bedarf zu seiner Entlastung einen Geschäftsführer einstellen und ein Büro einrichten.

§8          Vereinsmitglieder

  • Der Verein kann durch Veranstaltungen, Übersetzungshilfe, Kurse und durch sein Vereinslokal Überschüsse erzielen. Spenden von privater oder amtlicher Herkunft können abgenommen werden.
  • Die Vereinsgelder werden auf dem Vereinskonto aufbewahrt. Das Geld kann nur vom Vorsitzenden, Kassierer und von der bevollmächtigten Person abgehoben oder Rechnungen bezahlt werden.
  • Der Vorstand verfügt über Vereinsgelder, um die Zwecke und Aufgaben des Vereins zu verwirklichen.
  • Die den Vorstandsmitgliedern aufgrund der Wahrnehmung der Vereinsarbeit entstandenen Unkosten können in gesetzlich zulässige Höhe erstattet werden.
  • Einnahmen sowie Ausgaben aller Art müssen schriftlich belegt werden.

§ 10    Mitgliedsbeitrag

  • Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten.
  • Höhe, Staffelung, Fälligkeit und Zahlungsart des Mitgliedsbeitrages wird vom Vorstand festgelegt.

§ 10    Zusammenarbeit

Der Verein kann mit anderen Vereinen Kontakt aufnehmen.

§ 10    Niederlassung des Vereins

Auf Beschluss des Vorstandes können weitere Niederlassungen eröffnet werden.

§ 13 Auflösung des Vereins

Der Beschluss der Schließung des Vereins erfolgt mit einer Mehrheit von 2/3 der zu der Mitgliederversammlung erschienen Mitglieder.

§ 14     Rechtliche Beschlüsse

  • Für die in der Satzung fehlenden Punkte sind Bestimmungen des Vereinsgesetzes der BRD.
  • Das zuständige Gericht ist das Amtsgericht, in dessen Bereich der Verein seinen Sitz hat.